Gedicht des Abends

Wie nah können Menschen sich sein?
Schauen wir in die Seelen hinein?
Verborgen bleibt das dunkle Innen,
Wo Wünsche uns zur Tat gerinnen.

Doch manchmal spüren wir Verbundenheit.
Der Nächste scheint so dicht
Wie macht es uns das Herz soweit.
Doch trauen wir dem meistens nicht.

Ich spürte Dich, wo Du so weit
Ich fühlte Dich, war ganz bereit.
Was dich erfreute, ließ mein Herz springen,
um deine Sorgen begann ich zu ringen.

Und dann dein Erschrecken, konnte es denn sein,
Wird Nähe so nicht gar zur Pein?
Konntest du das wagen?
Würdest Du verzagen?

Vertrauen kam, und Liebe dann
Wir nahmen uns einander an
Wir teilten zwei Leben
Schicksale verweben
wo fängt da Liebe an?

Liebe kennt kein Wort
Liebe ist sich gewiss
Liebe packt unsere Herzen
Liebe duldet keinen Riss

Liebe ist sensibel
Liebe ist Geben statt Nehmen
Liebe gab's in der Bibel
und bei uns zwei eben

Liebe beweißt sich in schwerer Zeit
Liebe duldet niemals Leid
Liebe wächst wie die Rinde am Baum
Umsorgt dich, passt und lässt Dir viel Raum

Liebe ist , wenn ich verzichten kann,
Loslassen, trotz der Tränen
Liebe ist nicht einfach Fun
Vergiß das nicht zu erwähnen.

und nicht zuletzt bedeutet Liebe Kraft.
Kraft Liebe zu Geben, Kraft Liebe zu Nehmen,
und Kraft aus der Liebe zu Leben
Wie lang Mensch das wohl schafft?

 © by  Troubadour

 

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